Jugendleiterworkshop 2019 in der Landesmusikakademie Engers

Wie bereits in den letzten Jahren findet auch 2019 wieder der bekannte Jugendleiterworkshop des BDZ statt! Als besonderen Akzent bieten wir dieses Jahr die Schwerpunkte Teambuilding und Erlebnispädagogik an. Es erwarten Sie 3 Tage voll mit Informationen, Austausch unter Gleichgesinnten, aber auch Spiel und Spaß. Der Jugendleiterworkshop bietet ein Fortbildungsangebot rund um alle Themen der Jugendarbeit an. Neben allgemeiner Gruppenpädagogik stehen die Inhalte Jugendschutz, Haftpflicht und Aufsichtspflicht, Finanzkonzepte, Organisation von Freizeitfahrten und Spielepädagogik auf dem Plan. Wir werden außerdem auf die Wünsche der Teilnehmer eingehen. Das Angebot richtet sich an alle Landesjugendleiter, Vereinsjugendleiter, Betreuer, Vorsitzende und Interessierte jeder Erfahrungsstufe, egal ob Junior oder Senior. Mit der Teilnahmegebühr sind die Kosten für Übernachtung, Vollpension, Dozenten und Lehrmaterial abgedeckt. Reisekosten werden nicht erstattet.

Wann? 20. September 2019 – 22. September 2019

Wo? Landesakademie Engers – Rheinland-Pfalz – Am Heinrichhaus 2 56566 Neuwied

https://www.landesmusikakademie.de/

Wer? Volljährige Personen, Teilnehmerzahl begrenzt!

Kosten? Im Einzelzimmer 90€ im Doppelzimmer 60€ (Vollpension mit Kaffee und Kuchen, inkl. Tagungsgetränke)

Anmeldeschluss: 22.Juli 2019

Anmeldeformular

Seminar-AGB-BDZ


Und wir sind live in 3… 2… 1…

Das Webinar des Jugendbeirates auf YouTube

Der Nachmittag des 25. November war eine eigenartige Erfahrung für uns. Es war nicht das erste Webinar (Online-Seminar), das wir veranstalteten, doch es war das erste Seminar, das wir über YouTube als Livestream abhielten. Dass bei einem Webinar die Teilnehmer hunderte Kilometer entfernt an ihrem eigenen Computer oder ihrem eigenen Handy sitzen und nicht uns direkt gegenüber, liegt in der Natur der Sache, doch dass sich die Teilnehmer nur über die gelegentliche Textnachricht im Chat bemerkbar machen, ist ein ungewöhnliches Gefühl. Dabei war das Seminar überaus erfolgreich. Mit über 70 Aufrufen auf YouTube war es von der Zahl der Teilnehmer her erfolgreicher als jeder anderer unserer Workshops. Und diese Zahl wird nur steigen, denn auf YouTube wird es weiterhin auf dem Kanal des BDZ verfügbar bleiben.

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Wie kommt es dazu, dass wir uns dazu entschieden haben, den Workshop auf YouTube zu veranstalten? Die Antwort ist simpel: Die Zugänglichkeit für die Teilnehmer. Auf unserer bisherigen Software für Webinare, einer Software für Telefonkonferenzen, kam es häufig zu technischen Problemen bei unseren Zuhörern oder zu Verbindungsproblemen. Mit dem Wechsel auf die Videoplattform lag zwar jegliche technische Verantwortung bei uns, doch das bedeutete auch, dass wir alle Kontrolle darüber hatten. Gleiches galt für die Internetverbindung. Und dass sich unsere Teilnehmer nur noch per Text melden und uns Fragen stellen konnten, bedeutete keinen Qualitätsverlust.

Die Vorbereitung des Streams war ein kleines Abenteuer für uns. Der BDZ-Kanal musste für Livestreams vorbereitet werden, es musste die passende Streaming-Software gefunden werden und eine ansprechende Oberfläche für das Video gebastelt werden. Und natürlich mussten die Themen des Webinars vorbereitet werden.
Diese Themen waren erstens „Anregungen für eine zukunftsfähige Vorstandsarbeit“ und zweitens „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ inkl. einer kurzen Einleitung in die Antragsstellung und einer Vorstellung eines Musterantrages. Schaut doch mal rein! Die Aufnahme des Seminars ist für alle hier verfügbar.

Dieses Webinar war eine sehr gute Erfahrung für uns. Sobald wir das nächste vorbereiten, werden wir euch wieder in der Auftakt!, auf Facebook und über YouTube informieren. Bis dahin sehen wir euch offline!

Euer Jugendbeirat


 

Organisation, Mobbing und Verantwortung – Das Jugendleiterseminar 2017

Vom 22.-24. September 2017 fand nun zum zweiten Mal das Jugendleiterseminar des BDZ in der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz in Engers statt.

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Mit Teilnehmern im Alter von 16-47 Jahren und unter der Leitung des Bundesjugendbeirats wurde das gesamte Wochenende fleißig informiert und diskutiert. Ein fester Teil des Programms war die exemplarische Gestaltung einer Jugendfreizeit in Gruppen. Dabei sollten die zuvor gewonnenen Erkenntnisse in die Planung miteinbezogen werden. Dazu gehörten die Aufstellung eines Finanzplans mit verschiedenen Szenarien, Sponsorensuche, Werbemöglichkeiten und Öffentlichkeitsarbeit, sowie Regeln sowohl für Teilnehmer, als auch für Betreuer. All dies hatte zum Ziel, den Jugendleitern/innen eine bessere Planung und Umsetzung künftiger Events zu ermöglichen.

Dabei durfte auch der rechtliche Rahmen nicht zu kurz kommen. Eine Einführung in das Jugendschutzgesetz (JuSchG) und eine Belehrung über die Aufsichtsplicht wurden ausführlich und verständlich vermittelt.

Nach der Freizeit ist vor der Freizeit. Ein weiterer Teil des Seminars bestand aus der Auseinandersetzung mit Feedback und der Umsetzung neu erworbener Erkenntnisse für zukünftige Freizeiten. Dabei ging es darum, einerseits selbst Feedback zu geben und dieses klar zu formulieren, andererseits aber auch Feedback zu empfangen und umzusetzen. Somit soll ein stetiges Lernen und Verbessern bei den Jugendleitern/innen erreicht werden, das die Arbeit dynamischer, aber auch routinierter und organisierter machen soll.

In diesem Jahr wurden zudem zwei neue Thematiken aufgegriffen, die insbesondere bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen unausweichlich behandelt werden müssen.

Mobbing in Form von physischer oder psychischer Gewalt eines oder weniger Einzeltäter gegenüber einem schwächerem Individuum einer Gruppe ist ein Phänomen, über das viel zu lange geschwiegen wurde. Jugendleiter sollen demnach geschult werden solche Fälle zu erkennen, einzugreifen oder im besten Fall präventiv die Gruppe darüber aufzuklären, sodass die Gemeinschaft dies erst gar nicht zulässt.

Ein weiterer aktueller Punkt ist das Handy. Das Seminar zielte dabei besonders auf die Chancen, das Handy in die Freizeit sinnvoll einzubinden, und die Risiken – man denke an „Smombies“. Hierzu ist zu sagen, dass die Chancen, verbunden mit klaren Regeln und guter Organisation, doch überwiegen und man sich diesem Trend nicht mit aller Kraft entgegenstellen, sondern ihn aufgreifen und nutzen sollte.

Nach diesen vollgepackten Seminartagen, durfte ein wenig Entspannung natürlich nicht fehlen. Da auch der Vorstand des BDZ in Engers tagte, trafen sich Jung und Alt abends zum gemeinsamen Musizieren mit anschließenden Spielerunden.

Abschließend ist zu sagen, dass das Wochenende ein voller Erfolg war. Doch natürlich gilt auch hier „nach dem Seminar ist vor dem Seminar“, und so können wir nur gespannt darauf sein, was sich das Team des Bundesjugendbeirats für das kommende Seminar überlegt. Dieses findet im Herbst 2018 statt und richtet sich an alle, die sich zukünftig in ihrem Orchester oder Verein engagieren oder ihre Erfahrungen austauschen und dazulernen möchten.

 Vera Hallebach, Noah Wahl


 

Das Jugendleiterseminar des BJB in Engers

Tobias Dahmen

Nach einer fast ganzjährigen Planung fand am ersten Novemberwochenende das Jugendleiterseminar des Jugendbeirates des BDZ statt. Aus ganz Deutschland reisten hierfür freitags Jugendleiter und an der Jugendarbeit Interessierte nach Engers in Rheinland-Pfalz an. Die Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz direkt neben dem schönen Schloss Engers am Flussufer des Rheines bot uns für dieses Wochenende Seminar- und Übernachtungsräume. Der Workshop fand Anklang in allen Altersgruppen und die Alterspanne zwischen den Teilnehmern betrug so stolze 50 Jahre.

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Freitag

Mit einer kreativen Vorstellrunde, in der sich die Teilnehmer gegenseitig vorstellten, wurde das Seminar eingeläutet. Das Kennenlernen von Teilnehmern und Dozenten wurde dann schon bald in den Gewölbekeller der Akademie verlegt, wo man sich über einem Bier oder einer Limonade näher kennen lernen konnte.

Samstag

Was ist außermusikalische Jugendarbeit? Mit dieser Frage nahm der Workshop seine Arbeit auf. Viele der Teilnehmer waren schon erfahren auf diesem Gebiet und so dauerte es nicht lange bis es zu einem regen Austausch unter den Teilnehmern kam, die sich in einer guten Gruppenstimmung gegenseitig von ihren Projekten und Erlebnissen berichteten.

Ohne Geld kommen leider nur wenige Projekte aus und Geld ist dann am ehesten der limitierende Faktor. Daher ging es im nächsten Abschnitt auch schon um die Finanzen. Wie plane ich mein Projekt finanziell und wie kann ich die Kosten für meine Teilnehmer möglichst gering halten? Die Tipps und Tricks aus dem BJB  und Verfahrensweisen und Hinweise zu Zuschüssen, Sponsoren und Stiftungen sind auf großes Interesse der Teilnehmer gestoßen.

Nach einer Ausführung über sogenannte „Joint-Ventures“ (Kooperationen), die Vereinen und Verbänden die Möglichkeit bieten gemeinsam stärker zu sein (auch ohne Geldbedarf), gab Thomas Kronenberger der Gruppe einen Abriss aus seinem Coaching-Programm zu Rhetorik und Selbstmanagement. Seine Ratschläge zu Stolpersteinen in der Kommunikation, klarer Gesprächsführung, Zeitmanagement und eigener persönlicher und effizienter Zielsetzung sind gerne von den Teilnehmern aufgenommen worden.

Als wichtiger Rahmen-Aspekt der Jugendarbeit wurden schließlich auch die Möglichkeiten von  Werbung und Öffentlichkeitsarbeit zusammengetragen. Welche Formen der Printmedien stehen den Organisatoren von Jugendarbeit und den Vereinen im Allgemeinen zur Verfügung und welche Vorteile bieten die Medien des Internets? Ein Vergleich von Online-Druckereien mit Druckereien vor Ort und eine Zusammenfassung über die Erstellung von eigenen Internetseiten schlossen diese Thematik des öffentlichen Auftrittes ab.

Praktische Planung stand als nächstes auf der Tagesordnung. Am Beispiel einer Mehrtagesfahrt wurde der Vergleich von verschiedenen Angeboten zum Projekt, die Ausschreibung des Projektes, die Erstellung von Anmeldebögen, die Organisation von Teilnehmerlisten und vieles mehr, was vor und während des Projektes geleistet und bedacht werden muss, ausführlich vorgetragen und diskutiert.

Sonntag

Der große Vortrag zur praktischen Planung zog sich bis in den letzten Tag des Seminars. Auch hier kam es noch einmal zu lebhaften Diskussionen zwischen den Teilnehmern und Betreuern. Das Dozententeam war sehr erfreut über die Beteiligung der Teilnehmer und insgesamt über die Stimmung in der Gruppe über das ganze Wochenende.

Zum Abschluss des Seminars gaben die Teilnehmer dem Dozententeam Rückmeldung über die besprochenen Themen und Wünsche für künftige Seminare mit, die gerne aufgenommen und berücksichtigt werden, soweit dies möglich ist.  

Ein Wochenende gefüllt mit neuen Anregungen und Wissen sowohl für die Teilnehmer als auch für die Dozenten ging so zu Ende. Eventuell sehen wir uns im nächsten Jahr an dieser Stelle wieder, vielleicht mit einigen neuen Gesichtern. Wir freuen uns schon darauf!

Euer Dozententeam

Marcel Wirtz

Andreas Lorson

Juana Keinemann

Thomas Kronenberger

Tobias Dahmen