
Das Landeszupforchester (LZO) Sachsen wurde im Jahr 2012 gegründet. Es ist eine Art Projektorchester, indem sich Zupfmusiker aus vielen Orten Sachsens an mehreren intensiven Probentagen pro Jahr der Erarbeitung und Aufführung eines anspruchsvollen Programms widmen. Zum Repertoire gehören zeitgenössische Originalkompositionen für Zupforchester und Bearbeitungen klassischer und moderner Werke.
Unter der Leitung von Annette Schneider, Lehrkraft für Gitarre und Mandoline am Robert-Schumann-Konservatorium Zwickau, Dirigent und Komponist versammeln sich vornehmlich Laienmusiker, die das beizeiten gelernte Spiel auf dem Zupfinstrument als Erwachsene fortführen wollen oder wiederentdeckt haben, das Musizieren mit anderen lieben und sich neben alltäglichen Verpflichtungen mit Musik beschäftigen. Es musiziert aber auch eine Handvoll Lehrkräfte im LZO, für die es eine willkommene Abwechslung ist, sich hier neben der Lehr- und Ensembletätigkeit musikalisch ausleben zu können.
Im LZO finden Sie die Instrumente des traditionellen Zupfensembles: die Mandoline, die Mandola und die Gitarre, unterstützt von Bass und Perkussion.
Historisch gewachsen, ist das LZO im Landesverband Sachsen des Bundes Deutscher Zupfmusiker e.V. organisiert, der 2019 seinen 100. Geburtstag feierte.
Für das Eurofestival-Zupfmusik 2026 in Bruchsal hat das LZO Sachsen eine besondere Kooperation mit dem LZO Berlin geplant, die auf mehreren gemeinsamen Probentagen und einer intensiven musikalischen Vorbereitung beider Orchester beruht.