
Eugenio Palumbo repräsentiert eine neue Mandolinengeneration. Als Förderer des originalen Repertoires ist er überzeugt, dass die Produktion neuer Werke für die Wiederentdeckung der Mandoline von grundlegender Bedeutung ist. Jedes Jahr arbeitet Eugenio mit mehreren Komponisten zusammen, um Solo- und Kammermusikwerke zu schaffen, die zu Veröffentlichungen und Uraufführungen führen. Zu den Höhepunkten der Saison 2024/2025 gehört die historische Uraufführung der beiden romantischen Mandolinenkonzerte von Ranieri und Calace in einem einzigen Konzert.
Mit mehreren Orchestern präsentiert er weiterhin Konzerte von Bach und Vivaldi mit der Mandoline. Eugenio nimmt an verschiedenen Kammermusikprojekten teil. Zusammen mit dem Gitarristen Roberto Guarnieri wechselt er zwischen historischem und zeitgenössischem Originalrepertoire, und mit der Harfenistin Anna Pilleroni bildet er ein einzigartiges Duo in der internationalen Konzertszene.
Er hat eine intensive Konzerttätigkeit, die ihn auf die ganze Welt geführt hat, unter anderem an Veranstaltungsorte wie das Teatro La Fenice in Venedig, das Muziekgebouw in Eindhoven, das Teatro Regio in Parma, das Abu Bakr Salem Theater in Saudi-Arabien, das Romolo Valli Theater in Reggio Emilia, das Teatro Comunale in Ferrara, Théâtre du Vrijthof in Maastricht, Teatro Pavarotti in Modena usw. Er trat unter der Leitung zahlreicher renommierter Dirigenten auf, darunter Riccardo Muti.
Eugenio wurde in Carpi geboren und begann schon früh unter der Anleitung seines Vaters Roberto Palumbo, der ihm die Liebe zu diesem Instrument vermittelte, Mandoline zu lernen. Nach seinem klassischen Studium trat er in die Klasse der Mandolinistin Dorina Frati am Konservatorium „Luca Marenzio” in Brescia ein, wo er sein Studium mit Auszeichnung und einer besonderen Erwähnung abschloss. An derselben Einrichtung schloss er auch sein Studium der Kammermusik ab. Er vertiefte seine musikalischen Studien am Conservatoire Royal de Liège bei Vincent Beer-Demander und nahm an zahlreichen Meisterkursen teil, darunter solche für Alte Musik bei Mauro Squillante sowie bei dem berühmten Avi Avital an der Stauffer Academy in Cremona.